Es geht los: Wir haben unseren kreativen Standaufbau erfolgreich abgeschlossen und sind gespannt auf die ersten (hungrigen) Besucher. Wir laden jetzt erst einmal unsere Nachbarn von Reichert auf einen Breze ein und hoffen auf einen sehr interessanten Münchner Unternehmens-Tag!
Am 16.5. findet der sechste Münchner Unternehmens-Tag der FH München statt und OE+W wird mit einem Stand vertreten sein. Organisiert wird der MUT 2012 von der Fakultät für Betriebswirtschaftslehre und steht unter der Schirmherrschaft vom bayerischen Wissenschaftsminister Dr. Wolfgang Heubisch. Ziel der Veranstaltung ist, den Studierenden die Möglichkeit zu bieten, sich über potenzielle Arbeitgeber zu informieren. Über 40 Unternehmen haben sich angemeldet und werden ihrerseits potenzielle Nachwuchskräfte ansprechen.
Wir sind gespannt, wer sich auf unserem Stand einfinden wird und freuen uns über die potenziellen neuen Kollegen.
QR-Codes sind schon lange keine innovative Methode mehr um Informationen zu verbreiten. Dennoch denken viele Anwender beim fröhlichen QR-Code-Generieren nicht nach, oder sie haben sie einfach nicht verstanden. Denn richtig eingesetzt können die kleinen quadratischen Matrizen durchaus sehr nützlich und sinnvoll sein. Daher hier die wichtigsten Punkte, die es zu beachten gilt:
1. WAS SOLL DER QR-CODE BIETEN?
Bereits gedruckte Informationen nochmal digital zu präsentieren, macht keinen Sinn. Definieren Sie den Nutzen: Weiterführende Informationen, Newsletteranmeldung, Gewinnspiel, Coupon, Kontaktdaten… Der Kunde möchte einen Mehrwert, begeistern Sie ihn nach Möglichkeit.
2. IST DAS ZIELPORTAL MOBILE-OPTIMIERT?
Oft führen QR-Codes auf Websites, die nicht mobile-optimiert sind. Warum dann Informationen auf einem Smartphone darstellen? Kann der Kunde die Informationen nicht lesen oder ist das Portal nicht nutzerfreundlich, entsteht ein negatives Kundenerlebnis.
3. WIRD DER QR-CODE SINNVOLL PLATZIERT?
Hat Ihre Zielgruppe in der Situation, in der sie mit Ihrem Code konfrontiert wird, Zeit und Lust, diesen auch zu scannen? Ist man überhaupt in der Lage, diesen zu scannen? Ein QR-Code auf einem vorbeifahrenden Bus macht wenig Sinn. Die Werbung an der Bushaltestelle ist dagegen wieder sehr gut geeignet, solange man sich nicht hinknien muss, um den Code zu scannen.
4. HAT IHRE ZIELGRUPPE INTERNETZUGANG?
Wenn es sich um einen indirekten QR-Code handelt, man also online sein muss, um auf die Inhalte zugreifen zu können, macht ein QR-Code wenig Sinn, solange kein W-LAN oder Mobilfunkempfang vorhanden ist. Dieser Fehler ist immer wieder zu beobachten. Der QR-Code in der U-Bahn ist dabei ein echter Klassiker.
5. HABEN SIE GESTALTUNG UND BENUTZBARKEIT GETESTET?
Ein Code muss bekanntlich nicht nur schwarz-weiß sein. Achten Sie dennoch darauf, dass man den Code nutzen und ihn als solchen auch erkennen kann. Testen Sie den QR-Code ausgiebig. Je nach Informationsumfang muss auf die Größe des Codes geachtet werden.
6.HABEN SIE TECHNISCHE FEHLER AUSGESCHLOSSEN?
– Texte (Sonderzeichen, Umlaute) sollten immer UTF-8 encodiert werden, um die Kompatibilität sicherzustellen.
– URL verkürzen! Ist die URL zu lange, wird der Code zu komplex. Kürzen Sie daher jede URL.
– Seite nicht mobile-optimiert? Noch schlimmer: Flash-basierend! Folge: Der Inhalt kann nicht dargestellt werden.
7. WOLLEN SIE DIE AUFRUFE TRACKEN?
Verlinken Sie nicht einfach auf eine Ziel-URL, sondern auf eine Weiterleitungs-URL, die alle Zugriffe trackt. So können Sie später den Erfolg der QR-Code-Kampagne messen. Definieren Sie, wie detailliert Sie Ihre Kampagne tracken möchten, das ist für die Umsetzung entscheidend. OE+W hilft Ihnen dabei.
PS: 8. Stellen Sie sicher, dass ihr QR-Code nicht schädlich für kleine Kätzchen ist
Thomas Eusterholz zieht ein Fazit von seinen Eindrücken über die Henry Stewart Conference in New York:
Die eingangs gestellte Frage – Düsseldorf oder New York – ist beantwortet: In New York wird die Zukunft erdacht. Bemerkenswert ist, mit welcher Risikobereitschaft Projekte hier in den USA aufgesetzt werden – im vollen Bewusstsein, dass es auch „nichts“ bringen könnte.
Diese Risikobereitschaft führt zu einer Fülle von neuen Business Cases. Allen gemein ist übrigens: Ohne Mobile-Konzept geht nichts. Die Marke von heute muss „mobil“ und „sozial vernetzt“ sein, sonst ist sie in sehr naher Zukunft keine Marke mehr!
Das Fazit aus technischer Perspektive: Big data amounts. Ein Freund hat ein einfaches Beispiel gebracht: Stellen wir uns vor, jede Stunde würde an allen Stromzählern der aktuelle Verbrauch und der Zählerstand gespeichert. Das würde ca. 300 kbyte an Daten pro Tag pro Zähler bedeuten: eine gigantische Datenmenge mit gigantischen Auswertemöglichkeiten. C&A zählt in Brasilien, wie oft ein Kleidungsstück vom Bügel genommen, anprobiert und dann verkauft wird. Daraus ergeben sich auch gigantische Datenmengen, aber auch sehr viele Vorhersagemöglichkeiten. Die Liste lässt sich fortsetzen..
Was nehme ich neben den vielen Inspirationen mit? Wir müssen schnell und einfach sein, um mithalten zu können. Das, in Verbindung mit unserem Verständnis für Qualität, ist nach wie vor eine echte Chance.
Fazit vor dem Einchecken: Nur das Bier wäre in Düsseldorf besser gewesen..
Thomas Eusterholz berichtet vom zweiten Tag der Henry Stewart Conference aus New York:
Ralph Lauren stellte eine Lösung vor, mit der man den Designern von übermorgen das Lebensgefühl von heute wiedergeben möchte – durch ein digitales Asset Management System. Unglaublich, aber wahr: Die Maschine (bzw. die Software) soll Gefühle transportieren.
Allein die offensichtliche Unmöglichkeit dieses Ansatzes trieb mich in den Vortrag. Und erneut wurde ich überrascht. Das Schlüsselwort für diese Anforderung heißt Taxonomie. Oder besser: Methoden, die große Anzahl von Assets inhaltlich so mit einander zu verknüpfen, dass am Ende mehr herauskommt, als das einzelne Asset an Information gespeichert hat. Dass es funktioniert macht – mal wieder – facebook vor. Heidelberger Forscher haben untersucht, dass facebook sehr viel über „Nicht-Mitglieder“ voraussagen kann.
Auf ähnliche Weise verknüpft Ralph Lauren nun News Databases mit dem eigenen Media Asset Management, beispielsweise öffentliche Datenbanken wie youtube, und schafft damit ein „Gefühle-Archiv“. Beeindruckend war die Präsentation, die den Tag der Mondlandung aus der Sicht einer Hausfrau in New York nachvollzog. Das verknüpfte Wissen, zusammengeführt in einer beeindruckenden 3D-Animation, war eine echte Gefühlszeitreise zum 21. Juli 1969.
Ansonsten:
Der amerikanische Markt geht wesentlich souveräner mit Partnerschaften und dazugehörigen Schnittstellen um. Kann eine Lösung nicht alles, was man braucht, wird eine Weitere hinzugefügt. Der aus Deutschland bekannte Ansatz, „Wir können alles“ oder aus Sicht der Anwender „das habe ich implizit vorausgesetzt“, ist hier nicht erkennbar. Das Ergebnis: Große, pragmatische, schnell lauffähige Lösungen, die auch öfter ausgetauscht werden. Zudem sind die eingesetzten Budgets extrem viel höher.
Und last but not least:
Alles soll in die „Cloud“. Keins der vertretenen Unternehmen konnte die von mir vorgebrachte Skepsis wirklich nachvollziehen. Am deutlichsten beantwortete der Kollege von Schneider Electric (153.000 Beschäftigte) meine Frage: „Du backst doch auch nicht selber, weil du Angst vor versalzenen Brötchen hast“. Recht hat er und zugegeben, Amazon oder andere spezialisierte Data Center Dienstleister, können mit absoluter Sicherheit mehr gegen Datenpiraterie machen, als jeder einzelne von uns „Kleinunternehmern“. Egal, wie viel Geld wir in Notstromdiesel oder Firewalls stecken!
Ich betreibe jetzt Taxonomie und versuche alle meine Eindrücke der letzten zwei Tage zusammen zu fassen! Bei einem (!!deutschen Alt-!!) Bier im 48zigsten Stock.
… this time it’s the „I“. For the first time in the IT industry there is a fundamental change of the information – not of the technology.
Thomas Eusterholz berichtet live von der Henry Stewart Conference aus New York:
Der erste Tag ist fast vorbei und die zahlreichen neuen Ansätze haben mich überrascht. Während beim „Warm up“ noch die technologischen Effekte im Vordergrund standen, spielte Technik heute fast keine Rolle.
Im Fokus standen die zahlreichen neuen Nutzungsmöglichkeiten von Content durch den Einsatz von Technik. Wie erzeuge ich Content von höchster Qualität just in time und wie verkaufe ihn dann? Zahlreiche neue Businesscases, vom kleinen Einzelhändler bis zu großen Handelsketten, wurden vorgestellt. Lexus bietet den Kunden beispielsweise bei der Nutzung der Website einen „Personal Assistent“. Seit dem Launch dieser Lösung ist die Conversion Rate im Zubehör Bereich um mehr als 400% gestiegen – und das in 3 Monaten!!! Eine Riesenchance auch für die kleinen Händler. Oder wussten Sie, dass die US Army per facebook games rekrutiert? Mit großem Erfolg übrigens!
Besonders spannend waren die Diskussionen rund um den Return on Invest: An dieser Stelle merkt man besonders, dass man in Amerika ist. Eine Lösung mit einem ROI > 12 Monate ist nämlich eine schlechte Lösung.
Eines ist bei diesen Ansätzen jedoch gleich: Die Technologie ist vorhanden, der Content (die Information) muss erzeugt und aufbereitet werden. So braucht ein interaktives Buch mehr als nur Text, das Game mehr als nur ein gutes Story Board. Und das Wichtigste: täglich neu!
Da hat Düsseldorf keine Chance mehr: „Warm up“ im 48zigsten Stockwerk über dem Timesquare mit Blick über New York. Und das angefüllt mit den ersten Highlights.
Hätten Sie es gewusst, die Gestenerkennung ist schneller und genauer als die Gesichtserkennung. Jeder von uns bewegt sich so individuell, dass das Erkennen einer Person per Gestik einfacher, sicherer und schneller ist, als die Gesichtserkennung.
Das Ganze, eindrucksvoll demonstriert in dieser Höhe, verspricht spannende Tage.
Derzeit trifft sich wieder alles, was Rang und Namen in der Druck- und Medienszene hat, in Düsseldorf auf der drupa, dem vierjährlichen Branchentreff der Superlative. Wochenlang sind die imposanten Maschinen aufgebaut und eingerichtet, riesige Messestände produziert und massenhaft Marketing betrieben worden: Knapp eine Woche nach Öffnung der Pforten der drupa gibt es erste positive Fazite – vor allem aus dem Bereich Digitaldruck. Sonst ist allerdings auch nicht viel los auf den Ständen, nur bei den Digitaldruck-Firmen tritt man sich auf die Füße.
OE+W war live in Düsseldorf vor Ort und hat sich die neuesten Technologien zeigen lassen:
HP Indigo präsentiert seine erste B2-Format-Maschine, mit der sich endlich Produkte realisieren lassen, für die die alten Maschinen zu klein waren. Auch Neuerungen für effizienteres Drucken, z.B. mit nur drei Skalenfarben oder die interessante Möglichkeit, Reliefs zu “drucken” oder mit UV-Farbe Produkte aufzuwerten, werden vorgestellt.
Dabei ist dem ehemaligen Indigo-Firmengründer, Benny Landa, ein besonders sehenswerter Coup gelungen: Optisch unglaublich ansprechende Maschinen mit Nanografie-Technologie versprechen in der Zukunft noch viel Aufsehen zu erregen.
Geschäftsführer Thomas Eusterholz berichtet live in den nächsten Tagen von der Henry Stewart Conference aus New York:
Zugegeben, die Rheinmetropole ist ein schöner, gemütlicher Ort und zu drupa-Zeiten auch besonders international. Gegen New York hat sie es jedoch auch unter diesen Umständen sehr schwer. Auch bei dem Innovationswettkampf drupa gegen Henry Stewart Conference hat Düsseldorf keine Chance, oder?
Das gilt es herauszufinden.
Während in Düsseldorf das alle vier Jahre stattfindende Messespektakel rund um die Druckindustrie stattfindet, trifft sich das „who is who“ des Content Management auf der renommierten Henry Stewart Conference in New York. Während in Europa neuste Drucktechnologien vorgestellt werden, zeigt man in den USA die Visionen des Content Managements, Social Marketings sowie des Marketing Ressource Managements und die Vordenker der Branche diskutieren miteinander.
Wir von OE+W haben uns entschieden, beide Veranstaltungen zu besuchen, und die besten Ideen und Innovationen für unsere Kunden ausfindig zu machen. Ein Trend in New York ist jetzt schon erkennbar: dynamic personalized webcommunication.
Ich begebe mich jetzt erst einmal durch die zahlreichen Sicherheitskontrollen am Flughafen, später mehr!
Auch heute wird uns ein interessantes und abwechslungsreiches Programm hier auf der Deutschen Publishing-Konferenz 2012 geboten. Wir haben heute schon mehrere Vorträge zum Thema Adobe Digital Publishing genossen. Leider konnten wir nicht wie erhofft neue Funktionen und Features von Adobe Indesign CS6 in Verbindung mit der Adobe DPS entdecken. Die Erklärung ist recht einfach aber auch ärgerlich: Adobe DPS ist mit CS6 im Moment noch nicht kompatibel. Sehr Schade aber hier müssen wir wohl doch noch etwas Geduld haben.
Der nächste Vortrag beginnt bereits… bis zum nächsten Eintrag!